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PingID

Effizienz

68.00 Bewertungen
2,9
Entwickler
Ping Identity Corporation
Veröffentlicht
13.07.2014
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Wer eine zusätzliche Bestätigung beim Anmelden braucht, sucht normalerweise keine App für lange Sitzungen, sondern einen möglichst kurzen Weg zurück zum eigentlichen Dienst. Genau dort setzt PingID an. Ich habe die Anwendung deshalb nicht wie ein klassisches Produktivitätstool bewertet, sondern danach, wie angenehm sie sich in einem echten Arbeitsalltag anfühlt: beim schnellen Login, unter Zeitdruck, auf einem älteren Gerät und dann, wenn eine Anmeldung nicht sofort klappt.

Die App gehört zur Kategorie Effizienz und stammt von Ping Identity Corporation. Im Kern ist sie ein Begleiter für Anmeldungen, bei denen ein zusätzlicher Schritt verlangt wird. Das passt zum knappen Store-Motto „wischen > arbeiten“: Die Idee ist, eine Anfrage möglichst direkt zu bestätigen, statt jedes Mal einen längeren Ablauf zu durchlaufen. Das klingt unspektakulär, ist im Alltag aber genau der Punkt. Eine Sicherheits-App muss nicht unterhalten; sie muss im richtigen Moment verständlich reagieren.

Im Store wird PingID mit einer durchschnittlichen Bewertung von 2,9 bei rund 8.200 Bewertungen geführt. Gleichzeitig kommt die App auf über fünf Millionen Installationen. Diese Kombination ist für mich ein Hinweis auf ein wichtiges Spannungsfeld: Die Anwendung wird offenbar in vielen Umgebungen eingesetzt, aber eine Authentifizierungs-App wird besonders streng beurteilt, wenn sie bei einem einzigen Login Probleme macht. Für die Entscheidung zählt deshalb weniger die Zahl der Installationen als die Frage, ob sie zu dem Anmeldesystem passt, das man tatsächlich benutzen muss.

Wie sich PingID im Alltag anfühlt

Der eigentliche Vorteil liegt im kurzen Bestätigungsweg

Bei einem normalen Arbeitstag öffne ich die App nicht, um Inhalte zu verwalten oder Aufgaben zu planen. Sie kommt erst dann ins Spiel, wenn ein Dienst eine zusätzliche Bestätigung verlangt. Das macht die Oberfläche grundsätzlich leichter verständlich als bei umfassenden Sicherheits- oder Passwort-Apps. Es gibt weniger Ablenkung und weniger Gründe, lange in der Anwendung zu bleiben.

Ein realistisches Beispiel: Ich sitze morgens am Laptop, möchte auf einen geschützten Arbeitsdienst zugreifen und stoße auf die zusätzliche Anmeldung. Statt einen Code aus einer anderen Anwendung abzulesen und wieder am Rechner einzutippen, kann der Ablauf auf eine direkte Bestätigung hinauslaufen. Genau hier ist der Ansatz angenehm. Der Wechsel zwischen Computer und Smartphone wird nicht vollständig beseitigt, aber er kann sich deutlich weniger umständlich anfühlen.

Wichtig ist dabei, PingID nicht mit einem allgemeinen Passwortmanager zu verwechseln. Ein Passwortmanager hilft beim Speichern und Einsetzen von Zugangsdaten; PingID ist auf den zusätzlichen Identitätsnachweis ausgerichtet. Wer nur seine Passwörter organisieren möchte, braucht wahrscheinlich ein anderes Werkzeug. Wer dagegen von einer Organisation zur Nutzung dieser App aufgefordert wird, sollte sie als Teil des vorgesehenen Anmeldewegs betrachten und nicht als freiwilligen Ersatz für jede andere Sicherheitslösung.

Was bei hoher Nutzung auffällt

In ruhigen Momenten wirkt der Ablauf unkompliziert. Anspruchsvoller wird es, wenn mehrere Anmeldungen kurz hintereinander anstehen, etwa beim Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen oder wenn eine Sitzung abgelaufen ist. Dann zählt nicht nur, ob eine Anfrage erscheint, sondern auch, ob ich auf Anhieb erkenne, zu welchem Vorgang sie gehört. Bei Bestätigungs-Apps ist blindes Tippen ein schlechter Reflex. Ich prüfe deshalb immer, ob die Anfrage zeitlich und inhaltlich zu meiner gerade gestarteten Anmeldung passt.

Das ist einer der praktischen Punkte, die in einer kurzen Store-Beschreibung leicht untergehen: Geschwindigkeit darf nicht auf Kosten der Aufmerksamkeit gehen. Ein schneller Wisch ist nur dann hilfreich, wenn die Anfrage eindeutig zugeordnet werden kann. Bei unerwarteten Aufforderungen würde ich nicht bestätigen, sondern den Login am Rechner abbrechen und den zuständigen Administrator oder den internen Support einbeziehen.

Auch bei mehreren Konten ist ein ordentliches Vorgehen wichtig. Ich würde die Einträge nicht allein nach dem ersten sichtbaren Namen auswählen, sondern mir angewöhnen, vor jeder Bestätigung den Dienst und den Anlass zu kontrollieren. Das kostet kaum Zeit und verhindert, dass die Bequemlichkeit des schnellen Bestätigens zur Sicherheitslücke wird. Gerade bei einer App, deren Zweck in einem kurzen Bedienmoment liegt, ist diese kleine Gewohnheit wertvoller als jede vermeintliche Abkürzung.

Geschwindigkeit: eher vom Umfeld als vom Smartphone abhängig

Mein Eindruck bei einer solchen Anwendung ist, dass die wahrgenommene Geschwindigkeit aus mehreren Teilen besteht. Dazu gehören der Start der App, die Zustellung der Anfrage, die Reaktion des Anmeldedienstes und die Verbindung des Telefons. Selbst wenn die Oberfläche sofort bereit ist, kann der gesamte Login länger dauern, wenn das Netzwerk oder das System im Hintergrund langsam reagiert.

Deshalb würde ich PingID nicht nach dem Maßstab eines Taschenrechners beurteilen, der immer sofort dasselbe Ergebnis liefert. Die App hängt in einem Anmeldeprozess, der von einer Organisation eingerichtet und kontrolliert wird. Wenn eine Bestätigung nicht erscheint, muss das nicht automatisch bedeuten, dass die Anwendung selbst langsam ist. Umgekehrt hilft eine flotte Oberfläche wenig, wenn die Anfrage verspätet eintrifft oder der Dienst am anderen Ende nicht reagiert.

Für den täglichen Einsatz ist der Ablauf trotzdem angenehm kompakt, sobald die Einrichtung funktioniert und das Smartphone zuverlässig erreichbar ist. Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die häufig auf einen geschützten Arbeitszugang zugreifen und den zusätzlichen Schritt möglichst kurz halten möchten. Für einen einmaligen Login ist der Einrichtungsaufwand dagegen möglicherweise weniger attraktiv als bei einer bereits vertrauten Alternative.

Stabilität und der unangenehme Moment, wenn etwas schiefgeht

Die entscheidende Bewährungsprobe einer Authentifizierungs-App ist nicht der problemlose Standardfall, sondern die Wiederherstellung. Ein verlorenes, zurückgesetztes oder nicht verfügbares Smartphone kann den Zugang zu einem Arbeitsdienst unterbrechen. Deshalb würde ich PingID nicht installieren und anschließend vergessen, sondern vorher klären, welcher interne Weg für eine erneute Registrierung oder eine Ersatzlösung vorgesehen ist.

Diese Vorbereitung ist besonders wichtig, weil der Zugang zu PingID selbst an den jeweiligen Organisationsprozess gebunden sein kann. Wenn das Telefon gewechselt wird, sollte ich den Wechsel nicht erst in dem Moment beginnen, in dem ich dringend arbeiten muss. Besser ist es, den zuständigen Support zu fragen, welche Schritte erlaubt sind und ob eine erneute Aktivierung erforderlich ist. Das ist kein Zeichen gegen die App, sondern eine normale Konsequenz zusätzlicher Anmeldungssicherheit.

Auch bei einem vorübergehend nicht erreichbaren Gerät sollte ich einen Plan haben. Wer regelmäßig außerhalb des Büros arbeitet, sollte nicht erst beim ersten dringenden Login herausfinden, ob die eigene Umgebung eine alternative Bestätigung zulässt. PingID kann den Alltag vereinfachen, aber es ersetzt keine organisatorische Vorbereitung. Der größte praktische Nachteil liegt für mich daher weniger in der kurzen Bedienung als in der Abhängigkeit von einem funktionierenden Smartphone und einem korrekt eingerichteten Konto.

Ressourcen und Geräteanforderungen

PingID ist keine App, die ich dauerhaft aktiv benutze. Sie wird typischerweise nur für kurze Bestätigungsvorgänge geöffnet, weshalb ich von einer deutlich geringeren laufenden Belastung ausgehe als bei Apps, die ständig Inhalte laden, synchronisieren oder Medien verarbeiten. Das ist eine vorsichtige Alltagseinschätzung, keine Messung: Die tatsächliche Wirkung auf Akku, Datenverbindung und Reaktionszeit hängt vom Gerät und vom jeweiligen Anmeldeablauf ab.

Für die Installation ist mindestens iOS beziehungsweise Android in der Version 10 erforderlich. Das ist eine konkrete Grenze, die man vor dem Download prüfen sollte, wenn das Gerät schon älter ist oder lange nicht aktualisiert wurde. Wer ein kompatibles Smartphone nutzt, sollte zusätzlich darauf achten, dass das System Benachrichtigungen und die normale Netzwerkverbindung nicht unnötig einschränkt. Gerade bei einer App, die auf einen zeitnahen Bestätigungsvorgang angewiesen ist, können aggressive Akku- oder Hintergrundbeschränkungen den Eindruck erwecken, die Anwendung sei unzuverlässig.

Auf einem sehr alten oder stark ausgelasteten Gerät würde ich keine Wunder erwarten. Selbst eine schlanke App kann sich zäher anfühlen, wenn das Betriebssystem wenig freien Speicher hat, viele Prozesse gleichzeitig laufen oder die Verbindung instabil ist. Für ein aktuelles, gepflegtes Smartphone erscheint der Einsatzzweck dagegen passend: kurze Interaktion statt dauernder Nutzung. Wer sein Telefon bewusst mit strengen Energiesparregeln betreibt, sollte die Benachrichtigungs- und Hintergrundoptionen prüfen, bevor er die App im Arbeitsalltag einsetzt.

Version und Pflege im täglichen Gebrauch

Die derzeit geführte Version ist 3.8.0(13969). Für mich ist eine Versionsnummer bei einer Sicherheits-App vor allem deshalb relevant, weil der Login nicht nur von der sichtbaren Oberfläche abhängt. Ich würde Aktualisierungen nicht unnötig aufschieben, besonders wenn das Gerät die App bereits installiert hat und sie Bestandteil eines beruflichen Zugangs ist.

Gleichzeitig sollte man nach einem Update nicht automatisch annehmen, dass jeder Anmeldeweg unverändert aussieht. Eine kleine Änderung an der Darstellung kann dazu führen, dass ein gewohnter Blick oder Wisch an einer anderen Stelle erwartet wird. Ich würde nach einer Aktualisierung bei der ersten Anmeldung bewusst langsam vorgehen und prüfen, was genau bestätigt werden soll. Das ist ein kleiner Mehraufwand, der bei einer Sicherheitsanwendung sinnvoller ist als blindes Gewohnheitsverhalten.

Die Anwendung ist seit dem 13.07.2014 verfügbar und wird kostenlos angeboten. Der Preis ist damit keine Hürde für die Installation. Trotzdem ist „kostenlos“ hier nicht gleichbedeutend mit „unabhängig von jeder Umgebung“. Der praktische Nutzen entsteht erst, wenn der jeweilige Dienst PingID als Teil seines Anmeldeverfahrens unterstützt und das Konto korrekt eingerichtet wurde. Wer eine frei wählbare Authentifizierungs-App sucht, sollte deshalb zuerst prüfen, ob diese konkrete Lösung vom eigenen Anbieter oder Arbeitgeber verlangt wird.

Für wen die App passt und wer besser weiter sucht

Ich sehe PingID vor allem bei Beschäftigten, Studierenden oder anderen Nutzern, die regelmäßig auf einen geschützten Dienst zugreifen und dafür eine zusätzliche Bestätigung benötigen. Besonders sinnvoll ist sie, wenn kurze Freigaben häufiger vorkommen und ein umständliches Übertragen von Codes den Arbeitsfluss stört. Der reduzierte Zweck ist hier eine Stärke: Ich öffne die App mit einer klaren Aufgabe und bin danach wieder dort, wo ich arbeiten möchte.

Weniger passend ist sie für Menschen, die eine zentrale Anwendung für Passwörter, Notizen, Identitätsdaten und verschiedene Sicherheitsmethoden suchen. Dafür würde ich einen ausgewiesenen Passwortmanager oder eine andere, vom jeweiligen Dienst akzeptierte Lösung bevorzugen. Ebenso würde ich sie nicht allein wegen der hohen Verbreitung installieren. Über fünf Millionen Installationen zeigen zwar, dass sie in vielen Umgebungen vorkommt, sagen aber nicht, ob sie für meinen konkreten Zugang die richtige Wahl ist.

Auch wer häufig ohne zuverlässige Verbindung arbeitet oder sein Smartphone nicht regelmäßig zur Hand hat, sollte den Ablauf vorher realistisch testen. Eine zusätzliche Bestätigung kann den Login sicherer machen, aber sie darf nicht zur Überraschung werden, wenn man gerade unterwegs ist. In solchen Fällen ist die beste Alternative nicht unbedingt eine andere App, sondern ein vom Dienst unterstützter Anmeldeweg, der zur eigenen Arbeitssituation passt.

Meine praktischen Regeln für einen störungsärmeren Ablauf

  1. Ich richte die App nicht erst unmittelbar vor einem wichtigen Termin ein, sondern teste den vorgesehenen Login in einer ruhigen Situation. So erkenne ich früh, ob Konto, Gerät und Dienst korrekt zusammenarbeiten.

  2. Bei jeder Anfrage prüfe ich, ob sie zu dem Login passt, den ich gerade selbst begonnen habe. Eine unerwartete Aufforderung wird nicht aus Gewohnheit bestätigt.

  3. Vor einem Gerätewechsel kläre ich die Wiederherstellung mit dem zuständigen Dienst. Das verhindert, dass das alte Telefon bereits unbrauchbar ist, während die neue Registrierung noch nicht abgeschlossen wurde.

  4. Wenn keine Anfrage erscheint, starte ich nicht endlos neue Versuche. Ich kontrolliere zuerst Verbindung, Benachrichtigungen und den Zustand des Anmeldedienstes und wende mich bei einem Organisationskonto an den Support.

Diese Regeln machen die App nicht schneller, aber sie machen den gesamten Prozess berechenbarer. Das ist ein wichtiger Unterschied. Bei einem Sicherheitswerkzeug entsteht Frust oft nicht durch einen einzelnen langsamen Bildschirm, sondern durch unklare nächste Schritte. Wer vorher weiß, wie er bei einem Gerätewechsel oder einer ausbleibenden Anfrage vorgeht, erlebt PingID deutlich entspannter.

Mein Leistungsurteil nach dem täglichen Einsatz

Unterm Strich beurteile ich PingID als zweckmäßige Effizienz-App für einen klar abgegrenzten Job. Ihre Stärke liegt im kurzen Bestätigungsweg und darin, dass sie nicht versucht, ein vollständiges Büro- oder Passwortwerkzeug zu sein. Wenn der eigene Dienst sie unterstützt, das Smartphone kompatibel ist und Benachrichtigungen zuverlässig ankommen, kann sie den Login spürbar weniger lästig machen.

Die Grenzen sind ebenso klar. Die Geschwindigkeit hängt nicht nur von der App ab, die Wiederherstellung sollte vorab geklärt werden, und ein nicht verfügbares Smartphone kann den Zugang erschweren. Die Bewertung von 2,9 bei rund 8.200 Stimmen zeigt außerdem, dass die Alltagserfahrung nicht für alle reibungslos sein dürfte. Ich würde diese Zahl nicht isoliert interpretieren, aber sie ist ein guter Grund, die Anwendung vor einem wichtigen Einsatz praktisch zu testen statt sich allein auf die Beschreibung zu verlassen.

Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ passt zum nüchternen Charakter der Anwendung: Sie richtet sich nicht an Unterhaltung, sondern an einen sachlichen Anmeldevorgang. Meine Empfehlung fällt deshalb bewusst situationsabhängig aus. Wenn PingID für deinen Arbeits- oder Organisationszugang vorgesehen ist, ist der kurze Bestätigungsablauf einen Versuch wert. Wenn du dagegen frei zwischen Sicherheits-Apps wählen kannst und vor allem Passwortverwaltung oder mehrere Identitätsfunktionen suchst, ist eine spezialisierte Alternative wahrscheinlich die bessere Wahl.

Für mich bleibt der wichtigste Eindruck: PingID ist dann am überzeugendsten, wenn sie im Hintergrund fast unsichtbar bleibt und ich genau weiß, was ich bestätigen soll. Sie ist kein Werkzeug, das man nach Funktionsumfang auswählt, sondern nach Passung zum eigenen Anmeldesystem. Wer diese Voraussetzung erfüllt und die Wiederherstellung nicht dem Zufall überlässt, bekommt eine schlanke Lösung für einen häufig lästigen Arbeitsschritt. Die beste Leistung zeigt die App nicht durch viele Funktionen, sondern durch einen klaren, kontrollierten Weg zurück zum geschützten Dienst.

Highlights

  • Schnelle Anmeldung per Push-Bestätigung auf vertrauenswürdigen Geräten.
  • Unterstützt zusätzlich biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Face ID.
  • Funktioniert auch mit Einmalpasscodes und bietet damit flexible Anmeldeoptionen.
  • Gerätebindung erschwert unbefugte Zugriffe auf geschützte Unternehmenskonten.
  • Klare Sicherheitsmeldungen helfen
  • verdächtige Anmeldeversuche zu erkennen.

Einschränkungen

  • Für die Einrichtung wird meist ein Aktivierungscode vom Arbeitgeber benötigt.
  • Ohne Internet oder Mobilfunk können Push-Bestätigungen unzuverlässig sein.
  • Die App richtet sich primär an Unternehmen
  • nicht an private Einzelanwender.
  • Ein neues Smartphone erfordert häufig eine erneute Registrierung des Geräts.
  • Benachrichtigungen können bei deaktivierten App-Rechten leicht übersehen werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist PingID und wofür wird die App verwendet?

PingID ist eine mobile Authentifizierungs-App von Ping Identity, die den Zugriff auf geschützte Unternehmens- und Onlinedienste absichern soll. Nach der Einrichtung bestätigt man Anmeldeversuche beispielsweise durch eine Push-Benachrichtigung, einen Zahlencode oder eine biometrische Prüfung. Die App ersetzt normalerweise nicht das Benutzerkonto oder Passwort, sondern ergänzt die Anmeldung um eine zusätzliche Sicherheitsebene.

Wie funktioniert die Einrichtung von PingID auf einem neuen Smartphone?

Für die Einrichtung benötigt man in der Regel ein bereits registriertes Konto und häufig die Unterstützung der eigenen IT-Abteilung oder des Dienstanbieters. Je nach Konfiguration wird ein QR-Code gescannt, ein Aktivierungsschlüssel eingegeben oder ein Link verwendet. Wichtig ist, das alte Gerät erst nach erfolgreicher Registrierung des neuen Telefons zu entfernen, damit man sich nicht versehentlich aus dem Konto aussperrt.

Benötigt PingID eine dauerhafte Internetverbindung?

Für Push-Bestätigungen braucht PingID normalerweise eine Internetverbindung über WLAN oder mobile Daten. In vielen Umgebungen kann die App jedoch auch zeitbasierte Einmalcodes anzeigen, die ohne aktive Verbindung funktionieren. Ob diese Möglichkeit verfügbar ist, hängt von den Einstellungen der jeweiligen Organisation ab. Bei fehlenden Benachrichtigungen sollte man außerdem Energiespar- und Benachrichtigungseinstellungen des Smartphones prüfen.

Welche Berechtigungen und Sicherheitsfunktionen verwendet PingID?

PingID kann je nach Betriebssystem und Unternehmensrichtlinie Berechtigungen für Benachrichtigungen, Kamera oder biometrische Funktionen benötigen. Die Kamera wird beispielsweise zum Scannen eines Aktivierungs-QR-Codes verwendet, während Fingerabdruck oder Gesichtserkennung die Bestätigung komfortabler machen können. Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je nach Einrichtung. Vor dem Download sollte man außerdem prüfen, ob das Gerät vom Arbeitgeber unterstützt wird.

Was kann ich tun, wenn ich mein Smartphone verliere oder PingID nicht mehr funktioniert?

Bei einem verlorenen oder defekten Smartphone sollte man sofort die IT-Abteilung oder den Administrator des betreffenden Dienstes kontaktieren, damit das registrierte Gerät gesperrt und ein neues Authentifizierungsverfahren eingerichtet werden kann. Bei technischen Problemen helfen oft ein Neustart, eine aktuelle App-Version und die Kontrolle der Benachrichtigungsrechte. Eine Neuinstallation allein löst das Problem nicht immer, da die Gerätebindung erneut aktiviert werden muss.

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68.00 Bewertungen
2,9
Entwickler
Ping Identity Corporation
Veröffentlicht
13.07.2014

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